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Entstehung des Virtuellen Museums

Chronologie: Frau Dr. Bartholme – Weinelt

1977    

Die Stadt Beilngries ergreift die Initiative, im Haus des Gastes eine prähistorische Dauerausstellung einzurichten. Maßgeblich beteiligt sind 1. Bürgermeister Max Walthierer und Kreisheimatpfleger Max Künzel.

 

1982    

Im Sitzungssaal des Rathauses wird eine prähistorische Ausstellung gezeigt.

 

1991   

Für ein Museumskonzept des Landkreises Eichstätt schlägt Dr. Karl Heinz Rieder die Einrichtung eines vor- und frühgeschichtlichen Museums in Beilngries vor.

 

1997    

1. Bürgermeister Franz Xaver Uhl und Kreisheimatpfleger Max Künzel unternehmen einen Vorstoß, in Beilngries ein Zweigmuseum der Prähistorischen Staatssammlung einzurichten. Ein entsprechender Antrag wird vom Kultusministerium ablehnend beschieden.

 

1999    

Dr. Rudolf Treusch regt an, in Beilngries ein Hallstatt-Museum einzurichten. Dieser Plan wird von der Stadt Beilngries aufgegriffen.

 

2000    

Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege empfiehlt der Stadt Beilngries, die Pläne für die Einrichtung eines Hallstatt-Museums nicht mehr weiter zu verfolgen.

 

2003    

Auf Initiative von Dr. Rudolf Treusch trifft sich erstmals eine Gruppe interessierter Personen mit dem Ziel, der Öffentlichkeit Funde aus Beilngries in einem Prähistorischen Museum zu präsentieren. Anwesend ist auch die spätere 1.Bürgermeisterin der Stadt Beilngries, Brigitte Frauenknecht.

 

2004/05    

Es werden verschiedene Aktionen und kleinere Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Verein Beilngries durchgeführt. Ferner wird beschlossen, sich im Rahmen des Stadtjubiläums 2007 zu engagieren.

 

2006    

Die Arbeitsgruppe beginnt mit den Vorbereitungen für eine Ausstellung anlässlich der Feierlichkeiten zur ersten urkundlichen Erwähnung von Beilngries im Jahre 1007.

 

2007    

Die Ausstellung in den Räumen der Raiffeisenbank Beilngries ist sehr gut besucht. Vielfach wird der Vorschlag geäußert, die Objekte dauerhaft zu präsentieren.

 

2008    

Nachdem sich verschiedene Pläne, ein Museum in Beilngries zu errichten, als mittelfristig nicht realisierbar erwiesen haben, schlägt Dr. Karl Heinz Rieder als Alternative einen Internetauftritt, also ein „virtuelles Museum“ vor.

 

2009  

Vertreter der Initiative, die sich inzwischen als Untergruppe in der Gesellschaft für Archäologie in Bayern organisiert hat, sondieren Möglichkeiten zur Finanzierung des Projekts. Es werden erste Kostenschätzungen eingeholt.

 

2010    

In einem Gespräch wird die Förderung durch das Leader-Projekt der EU in Aussicht gestellt; der Antrag auf Förderung wird von den Vertretern der Altmühl-Jura-Gemeinden unterstützt. Die Stadt Beilngries erklärt sich bereit, als Antragsteller und offizieller Betreiber des Projekts aufzutreten.

 

2011    

Nach dem Erstellen eines Kostenplans und der Gewinnung von Sponsoren stellt die Stadt Beilngries im Mai den Antrag auf Förderung durch das Leader-Programm, der positiv beschieden wird. Damit können die Aufträge an verschiedene Firmen vergeben werden und die ersten Arbeiten beginnen.

 

2012    

Es wird weiter am „virtuellen Museum“ gearbeitet. Neben der Auswahl der geeigneten Objekte, der wissenschaftlichen Begleitung und der Rekonstruktion von Gefäßen stehen Fotoarbeiten und die Gestaltung des Internetauftritts im Mittelpunkt.

 

2013    

Das „virtuelle Museum“ wird ins Netz gestellt und kann von Menschen aus Nah und Fern besucht werden.